IM QUARTIER


Meine ersten Lebensjahre bin ich im Bremer Westen, in Gröpelingen, aufgewachsen. Meine Schulzeit habe ich in Horn-Lehe verbracht. Während meines Studiums konnten meine heutige Ehefrau und ich in Findorff die Nähe zum Bürgerpark, zur Innenstadt und dem großartigen Wochenmarkt genießen. Als meine Freundin zum Studium nach Hildesheim zog, bin ich in die Innenstadt gezogen und habe einige Jahre im Schnoor gelebt. Nach weiteren gemeinsamen Lebensjahren in der Freien und Hansestadt Hamburg mit beruflichem Schwerpunkt in der Hansestadt Lübeck leben wir nunmehr und seit über 10 Jahren in Schwachhausen. Die Menschen, aber auch die gewachsenen Strukturen in den Einkaufsquartieren Wachmannstraße, rund um den Emmaplatz oder an der Schwachhauser Heerstraße mit vielen Cafés und Restaurants, diversen Galerien und inhabergeführten Geschäften, unserem Kino "GONDEL", aber auch dem reichhaltigen Sport- und Naherholungsangebot sowie der hervorragenden medizinischen Versorgung machen Schwachhausen zu einem besonderen Stadtteil. Wir sind dankbar und glücklich, hier wohnen und leben zu dürfen! Wir lieben die schöne Altbausubstanz genauso wie das Engagement der Menschen in diesem Stadtteil auch für die ganze Stadt.

 


ALLGEMEIN

Diverse Bürgerinitiativen machen deutlich, dass in Bremen derzeit einiges im Argen liegt. Anhand kontrovers diskutierter Themen der Stadt- und Quartiersentwicklung wie beispielsweise der Rennbahn-Bebauung (über die ich persönlich sehr betroffen bin, weil schon mein Großvater und unsere ganze Familie immer gerne und mit Begeisterung die Renntage in der Vahr besucht haben), die Bebauungsabsichten der Osterholzer Feldmark, der Planungen für das Hulsberg-Quartier oder die soziale Durchmischung in der Bremer Überseestadt, schließlich aber auch die Abwägungen der Interessen zwischen Kleingarten-Besitzern, die dort Ruhe und Erholung finden, und den Anforderungen einer wachsenden Stadt mit dem besonderen Bedarf an neu zu schaffendem Wohnraum sind keine leichte Aufgabe. Ähnlich sieht es in der Verkehrsentwicklung aus. Bremen benötigt aus meiner Sicht dringend den Ringschluss der A281 und den Bau des Wesertunnel. Neben dem Erhalt und Ausbau des ÖPNV, der Flughafenentwicklung und Bahnanbindung an das bundesweite ICE-Netz sowie den Bau des Busbahnhofes muss eine übergreifende Fahrrad-Routenplanung vorrangiges Ziel sein. Folgende Punkte sind aus meiner Sicht für eine sachgerechte Entscheidung von übergeordneter Bedeutung:

  • Stadtweite und übergeordnete Planung, Koordination und sachgerechte Abwägung unter Würdigung der verschiedenen nachvollziehbaren Argumente
  • Frühzeitige Bürgerbeteiligung und ernsthafte Auseinandersetzung mit begründeten Einwendungen unter allseitiger Kompromissbereitschaft
  • Klare Entscheidungsfindung, Verantwortungsübernahme und Kommunikation, wenn eine Entscheidung getroffen und umgesetzt wird

Für die Menschen. In Bremen. Und Bremerhaven.


MEIN WOHNUMFELD - SCHWACHHAUSEN

Es gibt eine ganze Reihe von Themen, die uns Bürger in Schwachhausen beschäftigen. Von der Parkraumnot, die sicher mittel- und langfristig nur durch moderne, abgestimmte Mobilitätskonzepte (Car-Sharing, ÖPNV, Fahrrad-Premiumrouten von Borgfeld bis in die Innenstadt etc.) nachhaltig gelöst werden kann, bis zum Erhalt der historischen, teilweise aber nicht denkmalgeschützten Bausubstanz, die unser Quartier so lebenswert macht. Mein Interesse besteht darin, mich mit möglichst vielen Menschen in unserem Stadtteil regelmäßig auszutauschen und diese in Abwägung mit Prioritäten zur gesamtstädtischen Entwicklung bestmöglich zu lösen. Persönlich sind mir folgende Themen besonders wichtig:

 

  • Erhalt und Pflege der stadtweit bedeutsamen Naherholungsgebiete im Bürgerpark, Stadtwald sowie im Rhododendronpark
  • Umsetzung und Fertigstellung der Planungen zur Schulstandortplanung und -sanierung
  • Ausbau Grundschule und Kindertagesstätte Freiliggrathstraße
  • Fortentwicklung der Planungen zur Komplettsanierung der Grundschule an der Carl-Schurz-Straße und Ausbau zur offenen Ganztagsschule
  • Weiterentwicklung des Standortes An der Gete
  • Umsetzung Neubauvorhaben Grundschule am Baumschulenweg anhand der Phase-Null-Planung
  • Weitere Sanierung der noch nicht überarbeiteten Räume am Kippenberg-Gymnasium und des Vietor-Hauses
  • Weitere Sanierung und Ausbau des Hermann-Böse-Gymnasium
  • Fortlaufender Unterhalt der Oberschule am Barkhof
  • Sicherung der stadtweiten Unterrichtsversorgung durch eine Vertretungsreserve
  • Ausbau bestehender Kooperationen zwischen Grund- und weiterführenden Schulen sowie externen Partnern insbesondere Musikschulen/ Tonkünstlern sowie Sportvereinen im Quartier (TUS Schwachhausen, Bremen 1860, diverse Hockey-, Tennis- und sonstige Sportvereine), Museen etc.
  • Ausbau des Fahrradwegenetzes von Borgfeld bis in die Innenstadt, Sanierung der Fahrrad- und Gehwege im Quartier
  • Stärkung der Zielgruppenangebote verschiedener Generationen und Gesellschaftsgruppen 
  • Erhalt und ggf. Ausweisung weiterer Spielstraßen und weitere Sanierung der vorhandenen Spielraummöglichkeiten
  • Weitere Öffnung in den Stadtteil und fortlaufende Zielgruppenbedarfsanalyse für das Programmangebot des Jugendfreizeitheimes "Freizi" Parkallee
  • Diskussion und Entscheidungsfindung zu den Plänen für ein Bürgerzentrum o.ä. im Stadtteil
  • Fortlaufende Abstimmung über den Ausbau des Angebotes am Klinikum St.-Joseph-Stift
  • Fortlaufende Prüfung der Unterschutzstellung weiterer Wohnquartiere zum nachhaltigen Schutz der Altbausubstanz 

Die Aufzählung beinhaltet keine Prioritätensetzung, sondern stellt lediglich eine Übersicht von stadtteilbezogenen Themen dar, die aus meiner Sicht von großer Bedeutung für die soziale Stadtentwicklung in Schwachhausen sind. Themen wie die weitere Umsetzung der Inklusion, des Straßenverkehrsnetzes, des sozialen Zusammenhalts uvm. sollten m.E. stadtweit organisiert werden.


IHRE IDEEN SIND GEFRAGT

Habe ich wesentliches vergessen? Über einen Austausch mit Ihnen über Themen, die für unseren Stadtteil Schwachhausen oder auch Projekte in anderen Stadtteilen bedeutsam sind, würde ich mich sehr freuen.

 

Schreiben Sie mir einfach eine Nachricht an hallo@patrickstrauss.de


Kontakt

Patrick Strauß

Schubertstraße 22

28209 Bremen

 

Telefon 0172 979 55 25

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