VERANTWORTUNG


WIR SIND VERANTWORTLICH. FÜR UNS. UND DAS GANZE.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und zwar aller Menschen. Unabhängig von Geschlecht, Religion, Abstammung, Weltanschauung setze ich mich für eine inklusive und diskriminierungsfreie Gesellschaft ein. Gerade Menschen mit Beeinträchtigungen brauchen unsere besondere Unterstützung, um Barrieren im Kopf und in der Gesellschaft aufzulösen und zu einer wirklichen solidarischen Gesellschaft zu finden. Die Ausgestaltung der Freiheit des Einzelnen und der Abbau von Ungleichheiten sind höchst subtile und immer wieder neu zu verhandelnde Grundsätze. Mein Bemühen ist es, mit einem moralischen Kompass im Herzen, meinem "gesunden Menschenverstand" und Lebenserfahrung sowie einer klaren Werteorientierung nach bestmöglichen Lösungen zu suchen. Kompromissbereit, Gerechtigkeitsorientiert und ohne jede Form von Rassismus, dumpfer Hetze aber auch frei von Klassenkampfrhetorik. 

NICHT AUFGEBEN

Wir leben in unruhigen Zeiten. Populisten bieten einfache Lösungen für schwierige Fragen an. Die Moral scheint manches Mal auf der Strecke zu bleiben. Bei weltweit agierenden Konzernen, die Steuergestaltungen vornehmen, um sich nicht an den gesamtgesellschaftlichen Kosten eines funktionierenden Gemeinwesens zu beteiligen, von dem sie auch selbst profitieren. Oder unter Ausbeutung von Mensch und Umwelt aus reiner Profitgier. Oder verantwortungslosem Handeln, indem beispielsweise Manager weiterhin auf höchste Gewinne setzen und sich ihrer Verantwortung für Fehlleistungen bis hin zum Vorwurf betrügerischen Handelns entziehen wie im Diesel-Skandal. Das kann alles nicht wahr sein. Ist es aber offenkundig.

 

Fangen wir bei uns an. Seien wir rücksichtsvoll. Im Miteinander. Im Straßenverkehr. Nachdenklich im Handeln. Kaufen wir einmal mehr beim lokalen Händler und nicht nur bei weltumspannenden Konzernen, deren Geschäftsmodell in mancher Hinsicht fragwürdig erscheint. Es ist bequem, keine Frage. Manches findet man sonst nicht. Auch richtig. Aber denken wir doch bei jedem Einkauf vorher darüber nach, kann ich lokal handeln. Nur so erhalten wir unsere Wochenmärkte, die kleinen inhabergeführten Läden und das Restaurant und Bistro um die Ecke. Auch diese Firmen müssen sich in der Digitalisierung, Globalisierung und der Zeit anpassen. Wir können ihnen dabei helfen, das auch zu schaffen. So erhalten wir gemeinsam den Charme und die Vielfalt in unserer Region.

 

Es hängt auch von uns ab.

 

Ich jedenfalls bemühe mich nach besten Kräften, um Höflichkeit im Umgang. Einen respektvollen Austausch. Ein freundliches Wort zum Gegenüber. Ein Lächeln.

 

Es herrscht viel Frust. Gerade auch in den sozialen Netzwerken, wo es so einfach ist, anonym und scheinbar ohne Konsequenzen, Menschen zu verunglimpfen, zu hetzen, Probleme zu überhöhen oder einfach unflätig zu sein.

 

Nach meinem Eindruck ist unsere Gesellschaft sich allerdings auch nicht immer bewusst, wie wir selbst zu einer weiteren Verrohung und Abstumpfung neigen. Wenn bei einer Echo-Verleihung Preisträger frauenverachtende, offen und krass diskriminierende und einfach schäbige Texte vortragen und dazu nicht nur vereinzelt Beifall geklatscht wird, ist das aus meiner Sicht unglaublich. Nach einer Empörungswelle treten nicht die Verantwortlichen zurück, sondern es wird der ganze Preis eingestampft. Auch das kann aus meiner Sicht nicht sein. Wer auf die Idee kam, diesen Interpreten -und seien sie noch so erfolgreich - nicht zu sagen, dass deren Texte gesellschaftlich missachtet werden, sondern Diesen vielmehr ein öffentliches Forum widmet, sollte sein Handeln ganz grundsätzlich überdenken und entsprechende Verantwortung übernehmen. Ähnliches gilt für Fernsehfilme, Nachrichtensendungen oder Spiele. Ich bin der Meinung, wir sollten hier schon aufpassen, dass wir mit Satire, überbordender Offenheit und reißerischen Titeln wie beispielsweise "Pussy-Terror-TV" oder ausführlichen Berichten über Pädophilie oder sexuell-grenzwertige Praktiken nicht am Ende der "Kunst- und Medienfreiheit" und unserer "offenen Gesellschaft" mehr Schaden zufügen, als wir denken. Die freie Zugänglichkeit von Pornographie im Internet oder gewaltverherrlichender Spiele und die staatlich -zumindest wahrgenommene- Untätigkeit gegen eine Ausrottung des sog. "Darknet" machen eine Gesellschaft jedenfalls kaum sinnlicher, besser und freier.

 

Wenn ich mit unseren Kindern unterwegs bin, schalte ich das Radio jedenfalls häufig um kurz vor Voll ab, wenn wieder einmal Berichte über Kinderschänder, Massaker an amerikanischen Schulen oder andere krasse Gewaltverbrechen und Terroranschläge unverhofft auf uns einprasseln und unsere Köpfe mit Bildern füllen, die mindestens nicht schön sind. 

 

Trotz alledem. Ich bin optimistisch, dass wir die Welt ein kleines Stück besser machen können, wenn wir uns einsetzen. In aller Bescheidenheit, aber mit Elan. Nicht aufgeben, das ist die Devise. Für unsere Kinder. Für eine bessere Zukunft.


WAS DENKEN SIE. GEMEINSAM KÖNNEN WIR ETWAS BEWEGEN.

Haben Sie Anregungen für verantwortliches Handeln, Impulse wie wir Bremen etwas besser machen können? Schreiben Sie mir unter hallo@patrickstrauss.de.

 

Ich freue mich auf Ihre Anregungen und den Austausch.


Kontakt

Patrick Strauß

Schubertstraße 22

28209 Bremen

 

Telefon 0172 979 55 25

Email hallo@patrickstrauss.de